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 Betreff des Beitrags: Re: Making of ....
BeitragVerfasst: 25. Jan 2011, 21:04 
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Bernie hat geschrieben:
Jeder bringt einen Synthie mit, der möglichst frei in einer anderen Skala (ionisch, phyrgisch, lodisch, aeolisch, spanisch...) stimmbar ist.
Wer hat/kann denn sowas? Zu kompliziert mMn. Jedenfalls komplizierter als In C zu spielen.
Bernie hat geschrieben:
Nach dem dritten 1000Hz Ton darf dann der Erste Mitspieler, sofern er ein EK-Shirt trägt, jemand anrufen, der dann übers Handy 30 Sekunden mitsingen darf, jedoch nur, wenn dieser am Sonntag kein Frühstücksei hatte.
Kewle Idee, aber ich bin wg. der letzten Bedingung immer raus.


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 Betreff des Beitrags: Re: Making of ....
BeitragVerfasst: 26. Jan 2011, 03:51 
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Bernie hat geschrieben:
Ich bin der Meinung, das man bei der Improvisation möglichst wenig Regeln aufstellen sollte. Fand es bisher immer klasse, wenn man vorher nicht weiß, wohin uns die musikalische Reise dann letztendlich führt.
Allerdings habe ich auch das Gefühl, das unsere letzten EK-Lounges nicht mehr ganz so euphorisch, wie früher einmal, angegangen wurden. Stelleweise kam auch die Musik ein bischen "gelangweilt" rüber. Aber vielleicht sehe nur ich das so.


:shock:


Hi :)

ich meinte das ja auch weniger in Richtung Inhalt ;)
meine Gedanken bezogen sich eher auf den allgemeinen Ablauf, was Zeit
und eventuell eine Aufteilung der aktiven Musiker betrifft bzw.
Zitat:
Festlegung von Mitspieleranzahl/Reihenfolge des Einsetzens.

wie HaDi das so treffend formulierte ...

Natürlich sind die Anregungen was eine "thematische Vorgabe" angeht sehr intressant,
ich kann mir sehr gut vorstellen das Ihr da aufgrund Eurer langjährigen Erfahrung
und Zussamenarbeit einiges zu bieten habt, insgesamt finde ich die Tracks
die ich bis jetzt hier gehört habe alle sehr gut !!
Und freue mich schon einem der nächsten Lounges beiwohnen zu dürfen :)

LG - n-Orb

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 Betreff des Beitrags: Re: Making of ....
BeitragVerfasst: 26. Jan 2011, 11:02 
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Bernie hat geschrieben:
Jeder bringt einen Synthie mit, der möglichst frei in einer anderen Skala (ionisch, phyrgisch, lodisch, aeolisch, spanisch...) stimmbar ist.


Tja, die genannten Skalen haben nichts mit umstimmen zu tun (Es soll wahrscheinlich auch "lydisch" heißen, denn
"lodisch" gibt's so nicht), sondern Kirchentonarten http://de.wikipedia.org/wiki/Kirchentonart.

Umstimmen wären dann so Sachen wie "Gamelan","reine Stimmung" (vor Bach) etc.
http://de.wikipedia.org/wiki/Reine_Stimmung
oder
http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Stimmungssystem.html

Ersteres (Skalen) wär bestimmt ganz interessant, aber es sollte nicht jeder eine andere spielen :shock:, außer wir wollen es mehr dissonant. Bei zweiter Überlegung müsste man natürlich synthies haben, die andere Stimmungen
spielen können (mein WSA-1 kann sowas :P ) und dann auch nicht vielleicht jeder eine andere, sonst wie oben.

Was hab' ich da nur für eine Diskussion angestossen :oops:

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 Betreff des Beitrags: Re: Making of ....
BeitragVerfasst: 26. Jan 2011, 14:42 
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HaDi hat geschrieben:
Tja, die genannten Skalen haben nichts mit umstimmen zu tun (Es soll wahrscheinlich auch "lydisch" heißen, denn
"lodisch" gibt's so nicht)... :

richtig ich meinte "lydian scale"
HaDi hat geschrieben:
Ersteres (Skalen) wär bestimmt ganz interessant, aber es sollte nicht jeder eine andere spielen :shock:, außer wir wollen es mehr dissonant. :

Ich dachte, das es recht ungewöhnlich klingen könnte, wenn sich innerhalb einer Oktave deutlich mehr als nur 12 Töne tummeln würden. Mag sein, das sich dann auch ziemlich böse Disharmonien entwicklen können, nicht aber, wenn grundsätzlich keine Akkorde gespielt werden und die Einzeltöne für sich genug Raum haben um sich frei zu entfalten.
HaDi hat geschrieben:
Bei zweiter Überlegung müsste man natürlich synthies haben, die andere Stimmungen spielen können (mein WSA-1 kann sowas :P ) und dann auch nicht vielleicht jeder eine andere, sonst wie oben.:

Mein Kurzer Weil kann das auch, aber auch Kaossilator, TenoriOn und viele andere Kleindosen können das.
Man könnte ja auch was anderes probieren: Ein Teil der Mitspieler bleibt in der normalen Stimmung, ein Teil tuned sich um, sagen wir mal 33Cent, der letzte Teil um 66 Cent nach oben (oder unten), oder 50:50, um feinere Abstimmungen zu erreichen. Ja, es ist Disharmonisch, aber Ringmodulatoren sind es auch. Könnten so nicht interressante Modlationen entstehen?
HaDi hat geschrieben:
Was hab' ich da nur für eine Diskussion angestossen :oops:

Selber Schuld...
:mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: Making of ....
BeitragVerfasst: 26. Jan 2011, 14:48 
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Bernie hat geschrieben:
...nicht aber, wenn grundsätzlich keine Akkorde gespielt werden und die Einzeltöne für sich genug Raum haben um sich frei zu entfalten.

Könnt ihr euch das so in etwa vorstellen?
Jeder spielt nur EINEN einzelnen Ton, den man ausklingen läßt, dann erst, in der Abklingphase, spielt der Nächste dann seinen Ton So geht das immer reih um, auch mal zwei Töne gleichzeitig, bischen wie Glocken, nur langsamer.
Ganz viel Hall, evtl auch mit Delay, wie vorher beschrieben. Das ganze Stück lebt nur von den Überlagerungen innerhalb des (Hall-)Raumes...

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 Betreff des Beitrags: Re: Making of ....
BeitragVerfasst: 26. Jan 2011, 15:23 
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Bernie hat geschrieben:
Bernie hat geschrieben:
...nicht aber, wenn grundsätzlich keine Akkorde gespielt werden und die Einzeltöne für sich genug Raum haben um sich frei zu entfalten.

Könnt ihr euch das so in etwa vorstellen?
Jeder spielt nur EINEN einzelnen Ton, den man ausklingen läßt, dann erst, in der Abklingphase, spielt der Nächste dann seinen Ton So geht das immer reih um, auch mal zwei Töne gleichzeitig, bischen wie Glocken, nur langsamer.
Ganz viel Hall, evtl auch mit Delay, wie vorher beschrieben. Das ganze Stück lebt nur von den Überlagerungen innerhalb des (Hall-)Raumes...


kann ich mir gut vorstellen :mrgreen: sollten wir unbedingt mal ausprobieren

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 Betreff des Beitrags: Re: Making of ....
BeitragVerfasst: 26. Jan 2011, 15:54 
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HaDi hat geschrieben:
Bernie hat geschrieben:
Bernie hat geschrieben:
...nicht aber, wenn grundsätzlich keine Akkorde gespielt werden und die Einzeltöne für sich genug Raum haben um sich frei zu entfalten.

Könnt ihr euch das so in etwa vorstellen?
Jeder spielt nur EINEN einzelnen Ton, den man ausklingen läßt, dann erst, in der Abklingphase, spielt der Nächste dann seinen Ton So geht das immer reih um, auch mal zwei Töne gleichzeitig, bischen wie Glocken, nur langsamer.
Ganz viel Hall, evtl auch mit Delay, wie vorher beschrieben. Das ganze Stück lebt nur von den Überlagerungen innerhalb des (Hall-)Raumes...


kann ich mir gut vorstellen :mrgreen: sollten wir unbedingt mal ausprobieren


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EK-Lounge: The Domino FX Experience


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 Betreff des Beitrags: Re: Making of ....
BeitragVerfasst: 3. Feb 2011, 03:08 
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Hi :)

jaaaaaaa "ganz viel Hall und Delay" ist genau mein Ding :mrgreen:

LG n-Orb :)

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 Betreff des Beitrags: Re: Making of ....
BeitragVerfasst: 17. Jun 2011, 17:05 
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HaDi hat geschrieben:
Falls sich noch jemand mit dem Thema "Improvisation" beschäftigen will und nicht Angst hat
vor durchaus gehaltvollen theoretischen Überlegungen, dem sei das Buch "Improvisation als
soziale Kunst" von Reinhard Gagel empfohlen. Das Buch ist 2010 im Musikverlag Schott er-
schienen.


Abschließend noch ein paar interessante Ideen aus dem Buch:
- Fehler ausdrücklich erlaubt (hatten wir ja auch immer gesagt). Aus Fehlern können gerade interessante Sache entstehen, wenn man
auf den Fehler eingeht, so weiter spielt, dass er plötzlich im Ablauf als sinnstiftend erscheint.
- Wichtig bei einer Gruppenimprovisation ist das "gemeinsame Qualitätsverständnis". Wann ist eine Improvisation gelungen?

Zu letzterem fände ich eine weitere Diskussion (war ja ansatzweise schon am Anfang des threats vorhanden) ganz hilfreich.
Sind wir alle mit unserem (als Gruppe) musikalischen Output zufrieden?

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 Betreff des Beitrags: Re: Making of ....
BeitragVerfasst: 18. Jun 2011, 06:38 
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HaDi hat geschrieben:
[Aus Fehlern können gerade interessante Sache entstehen, wenn man
auf den Fehler eingeht, so weiter spielt, dass er plötzlich im Ablauf als sinnstiftend erscheint.

ein sehr interessanter Punkt. Profis können damit gut umgehen, Laien bekommen eher einen Schreck oder bermerken ihn gar nicht :wink:
Der Umgang mit Fehlern erscheint mir aber eine wichtige Inspirationsquelle zu sein dazu ist aber (mind. etwas) Tonsystem- bzw. Notenkenntnis Voraussetzung.

Zitat:
- Wichtig bei einer Gruppenimprovisation ist das "gemeinsame Qualitätsverständnis". Wann ist eine Improvisation gelungen?

Aufgrund der jew. unterschiediedlich zusammengewürfelten Gruppen ist dieses vorhanden oder nicht. "Ambient" ist allen klar, aber "wie" nicht immer. Auch einfache Signale während der Session helfen, aus vielen Einzelkämpfern als eine Gruppe aufzutreten. Dieses halte ich sogar für unabdingbar bzw. sollte als Mindestanforderung erkannt werden.

Zitat:
Zu letzterem fände ich eine weitere Diskussion (war ja ansatzweise schon am Anfang des threats vorhanden) ganz hilfreich.
Sind wir alle mit unserem (als Gruppe) musikalischen Output zufrieden?

Wenn ich ehrlich bin, nicht immer. Es geht mir aber nicht um den Musikgeschmack sondern einfach um's Zusammenspiel, das optimiert werden könnte. Der Output steht und fällt ja mit vorhandenem musikalischen Grundwissen, zufriedenstellende Zufallsergebnisse mal aussen vor.

Mir fällt auf, dass während eines Stückes leise Passagen oder fein gegliederte Klänge für Klanglandschaften kaum eine Chance haben, da durch permanentes Mitspiel aller eine Überfrachtung dominiert aus der man ohne Signale wie gegenseitiges Anschauen, Handzeichen, Nicken kaum heraus kommt.

Wenn das nicht nur von mir so gesehen wird, könnte man z.B. bei einer der nächsten Privatsessions darauf eingehen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Making of ....
BeitragVerfasst: 18. Jun 2011, 07:38 
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HaDi hat geschrieben:
Abschließend noch ein paar interessante Ideen aus dem Buch:
- Fehler ausdrücklich erlaubt (hatten wir ja auch immer gesagt). Aus Fehlern können gerade interessante Sache entstehen, wenn man auf den Fehler eingeht, so weiter spielt, dass er plötzlich im Ablauf als sinnstiftend erscheint.
Da ist nichts gegen einzuwenden. Das sich aus einem Fehler etwas Neues entwickelt hatten wir ja schon öfter praktiziert.
HaDi hat geschrieben:
Wichtig bei einer Gruppenimprovisation ist das "gemeinsame Qualitätsverständnis". Wann ist eine Improvisation gelungen?
Da muß man sich nur vorstellen selber im Publikum zu sitzen und sich fragen: "war es die 10 Euro Eintritt wert?" Oder andersrum. Würde man die Lounge seinen Freunden als Konzerttip empfehlen?

HaDi hat geschrieben:
Zu letzterem fände ich eine weitere Diskussion (war ja ansatzweise schon am Anfang des threats vorhanden) ganz hilfreich. Sind wir alle mit unserem (als Gruppe) musikalischen Output zufrieden?

Nein, bin ich nicht. Immer dann, wenn jemand mal etwas ruhiges, z. B. ein Intro begonnen hat, haben alle anderen gleich losgetrampelt, statt das einfach mal ganze 5 Minuten wirken zu lassen.
In Schleusingen fehlte jegliche Dynamik und Spannung, es gab nur "laut". Hab das beim Event selber allerdings nicht wirklich so empfunden.

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 Betreff des Beitrags: Re: Making of ....
BeitragVerfasst: 19. Jun 2011, 17:56 
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Bernie hat geschrieben:
es gab nur "laut". Hab das beim Event selber allerdings nicht wirklich so empfunden.

Ohne Umscheife: Ich glaube (= ist nur meine unmaßgebliche Meinung), dieses Problem haben mehrere von uns ... und das schon seit Anbeginn.


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 Betreff des Beitrags: Re: Making of ....
BeitragVerfasst: 20. Jun 2011, 12:53 
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reverb hat geschrieben:
Bernie hat geschrieben:
es gab nur "laut". Hab das beim Event selber allerdings nicht wirklich so empfunden.

Ohne Umscheife: Ich glaube (= ist nur meine unmaßgebliche Meinung), dieses Problem haben mehrere von uns ... und das schon seit Anbeginn.


Wir lösen das mit mehr Struktur: z.B. einer fängt an, die anderen setzten nach und nach ein (per Zeichen) oder wir rufen Soloparts aus. Ca. 3 Minuten darf nur einer oder zwei. Das kirgen wir sicher in den Griff…


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 Betreff des Beitrags: Re: Making of ....
BeitragVerfasst: 14. Aug 2011, 14:01 
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and now to something completly different:

Nach Anhören unserer letzten EK-Lounge (Oetinger Villa), bei der wir alle nach dem Musizieren an interessante Ergebnisse
glaubten, frage ich mich nun, klingt nicht alles sehr ähnlich? Ist das jetzt der Stil der EK-Lounge oder haben wir uns nur in
bekannte Gefilde getraut? Macht nicht zuviel Gleichklang die Sache auf Dauer fad oder haben wir einen Punkt erreicht, der
erstrebenswert ist?

Nicht, dass ich wieder der "Spielverderber" sein will. Mich interessiert Eure Meinung und bin mir selber
nicht ganz sicher, wie ich die Ergebnisse bewerten soll? Sind Brüche und Kanten interessanter als ein Versinken in D (obwohl
so richtig d-moll sind unsere Stücke doch nicht, es ist wohl eher ein C-Dur mit d als tonalem Zentrum, oder :shock: ).

Auf geht's zum lustigen Diskutieren :wink:

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 Betreff des Beitrags: Re: Making of ....
BeitragVerfasst: 14. Aug 2011, 15:45 
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Stimmt, hab ich auch schon bemerkt.

Kann jetzt nur mal von meinem Anteil an der lounge ausgehen:
Bei mir liegt vieles daran, das ich bei fast jeder Lounge die immer gleichen Sounds des MicroX verwende, kanns selber schon nicht mehr hören. In letzter Zeit hab ich dann eher Noisiges gemacht, was sich aber auch nicht besonders gut eingefügt hatte.
Mit jedem Versuch, mal vom üblichen Ge"D"udel auf A oder G auszuweichen, renne ich gegen eine Wand, da hatte ich in letzter Zeit keine Chance, sich mal in einer anderen Tonart durchzusetzen.
Es fängt dann irgendwann an, langweilig zu werden.
Außerdem bin ich fast immer mit dabei und nicht selten dominant. Ich sollte einfach mal wieder aussetzen oder nur ganz wenig machen.

Ändern könnte man sicher einiges.
Vielleicht ist es ein guter Ansatz, mal wieder andere Leute einzuladen. Wir könnten ja mal Mychl fragen, ob er mal wieder mitmachen mag oder Bluescreen, oder, oder, oder....
Und dann einfach mal wieder mehr flockige Sequenzen vorbereiten und laufen lassen, es muß ja keine Berliner Schule werden.
Was meint ihr dazu?

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 Betreff des Beitrags: Re: Making of ....
BeitragVerfasst: 14. Aug 2011, 15:54 
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HaDi hat geschrieben:
Nicht, dass ich wieder der "Spielverderber" sein will. Mich interessiert Eure Meinung und bin mir selber nicht ganz sicher, wie ich die Ergebnisse bewerten soll?

du bist ganz und gar nicht der Spielverderber, ganz im Gegenteil.

Ich ging bisher auch davon aus, dass deine Fragen auch Antworten beinhalten, also in gewisser Weise deine Meinung wiedergeben. Und ganz ehrlich, so eine Diskussion halte sich für wichtig, denn ganz glücklich bin ich mit den Ergebnissen auch nicht. Auf der anderen Seite spielen wir ja nicht nur wegen der "Ergebnisse" sondern weil es Spass macht. Die Files sehe ich einfach als Mitschnitt und wenn etwas Passables dabei heraus springt, umso besser. Auf jeden Fall liefert es Stoff für Diskussionen. :wink:

Ich lese aus deinen Zeilen eine gewisse Anforderung deinerseites bzw. ein angestrebtes Niveau heraus. Aufgrund der verschiedenen "backgrounds" wird es nicht immer einfach sein, alle unter einen Hut zu bringen und es jedem Recht zu machen. Trotzdem haben die Sessions immer funktioniert, natürlich mal mehr und weniger, eben wie im richtigen Leben :wink:

Ich wünsche mir auch weniger "D" und Zurückhaltung, manche Passagen klingen im Ansatz vielversprechend dann aber wieder überfrachtet und oft mit ähnlichen Melodien.

Ausnahmsweise muß ich nochmal unsere Münchener Kollegen bemühen, viele (vor allem ältere) Files wirken dort wie aus einem Guss, sind eher sparsam instrumentalisiert aber musikalisch und erzeugen eine gewisse Spannung/Stimmung. (siehe http://www.ek-lounge.de/mp3/rmx2/miras_ ... ge_mix.mp3 ) Mag sein, dass das Ambiente, Tanz und Lichtspiel zu diesen Ergebnissen führten. Dass man unten vor - und nicht auf der Bühne spielte und oben eben Bewegung und vis. Effekte dominierten, beließ die Musik vielleicht im Hintergrund, dafür aber umso konzentrierter. Zumindest sehe ich das als wertolle Hilfe an. Aber es sollte auch ohne visuelle Unterstützung funktionieren.

So ruhig muss es nicht immer zugehen, aber es sollte schon "aus einem Guss" angestrebt werden. Gute Ansätze und neue Verfahren hatten wir ja bereits diskutiert und ausprobiert, aber irgendwie fehlte im weiteren Verlauf die Kontinuität.

Um es kurz zu machen, ja wir können noch an uns arbeiten und auch ich würde mich über andere Meinungen zu diesem Thema freuen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Making of ....
BeitragVerfasst: 14. Aug 2011, 17:44 
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Leider war es in München wohl auch öfter so, das bereits fertige vorbereitete Studiotracks aus dem PC von einem Mitglied als Basis abgespielt wurden und der Rest hat dazu gespielt. Wenn wir unsere Sachen so vorbereiten, wird das Ergebnis auch besser, allerdings leidet darunter stark der freie Sessioncharakter.

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 Betreff des Beitrags: Re: Making of ....
BeitragVerfasst: 14. Aug 2011, 19:30 
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Bernie hat geschrieben:
Leider war es in München wohl auch öfter so, das bereits fertige vorbereitete Studiotracks aus dem PC von einem Mitglied als Basis abgespielt wurden und der Rest hat dazu gespielt. Wenn wir unsere Sachen so vorbereiten, wird das Ergebnis auch besser, allerdings leidet darunter stark der freie Sessioncharakter.

wirklich?

wollte mit meinem Beitrag nicht zum Ausdruck bringen, wir sollten wir uns München als Vorbild nehmen. Aber selbst wenn vorbereitete Tracks verwendet wurden, die Stücke waren i.d.R. in sich stimmig, wirkten nicht überladen obwohl alle die Chance gehabt hätten, in die Tasten zu hauen.

Wie ich an anderer Stelle bereits sagte, von Ausnahmen abgesehen, scheint es oft schwierig, "feinen" Sounds eine Chance zu geben.

Ein positives Beispiel wäre mal http://www.ek-lounge.de/mp3/s16/ek-lounge_sunrise.mp3 So wie der Titel, so auch die Eingangsmelodie.


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 Betreff des Beitrags: Re: Making of ....
BeitragVerfasst: 15. Aug 2011, 02:51 
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Hi :)

nunja, da ich ja erst seit sehr sehr kurzer Zeit dabei bin, hab ich natürlich noch nicht
dennnn Überblick, hab mir auch bei weitem nur den kleineren Teil der älteren Sessions
angehört, deshalb kann meine Meinung nur sehr subjektiv sein ;)

Dennoch möchte ich meine Gedanken zum Thema einbringen...
Mir persönlich haben von den bisherigen, teilgenommenen Lounges musikalisch UND
emotional Nummer 42 (Peng) und Nummero 47 am besten gefallen, aber auch #44 in Schleusingen,
wo ich ja leider nicht zugegen war, finde ich die dokumentierten Tracks
doch sehr anhörbar :D
Etliche Tracks aus dem Peng und auch der Villa höre ich mir gerne immer wieder an,
ich finde sie erstaunlich rund und schlüssig, auch und vielleicht gerade WEIL sie nicht
soooo extrem unharmonisch sind und man ne "richtige" Melodie wahrnehmen kann ...
Sie wirken auf mich dadurch längst nicht so unpersönlich und steril wie manches was
unter dem Label Ambient sonst so zu hören ist :mrgreen:
Einfach nur "milde Muzak" entsteht auch wenn man ein algoritmisches Programm alleine
werkeln lässt .... das macht auf die Dauer auch recht wenig Freude ...

Vielleicht sollte man den Gedanken, die Dauer einer Lounge auf 2-3 Blöcke mit je 3-4 Musikern aufzusplitten,
doch mal ausprobieren ? "Zuviele Köche..........."

LG n-Orb

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 Betreff des Beitrags: Re: Making of ....
BeitragVerfasst: 15. Aug 2011, 09:27 
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Bernie hat geschrieben:
bereits fertige vorbereitete Studiotracks aus dem PC
Woher hast Du diese Information?
Oder meinst tracks im Sinne von z. B. Drum-Spur?
Damit hätte ich kein Problem in Bezug auf Impro wenn es die Quali in puncto Timing/Tonlage verbessert.
Denn insgesamt ist das Endprodukt immer noch improvisiert weil die Gesamtzusammenstellung nicht festgelegt ist


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 Betreff des Beitrags: Re: Making of ....
BeitragVerfasst: 15. Aug 2011, 09:54 
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n-Orb hat geschrieben:
Vielleicht sollte man den Gedanken, die Dauer einer Lounge auf 2-3 Blöcke mit je 3-4 Musikern aufzusplitten, doch mal ausprobieren ? "Zuviele Köche..........."

Zuviele Köche, die nicht wissen wann sie ihren Löffel mal raushalten sollten.


Ich bin gegen das Aufsplitten (weil ich dann andere Probleme kpmmen sehe), sondern für das Beachten des Konzeptes. Aber macht mal - bin gespannt ...


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 Betreff des Beitrags: Re: Making of ....
BeitragVerfasst: 15. Aug 2011, 11:41 
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Ich weiss zwar nicht, ob meine Meinung wegen der langen Enthaltsamkeit von Belang ist, aber ich denke, dass es die besseren Ergebnisse immer gab wenn kein Publikum da war.
Da bestand halt kein Stress, durchzuhalten, obwohl es ins Disharmonische abgedrifted war. Und man konnte sich zwischendurch mal unterhalten oder festlegen, wer den Anfang zum nächsten Stück macht. Einfach aufhören, wenn's scheisse war, oder auch mal einen einzelnen für eine Weile solo probieren lassen, bis er eine Art Hook gefunden hatte.

Ich könnte mir auch vorstellen, dass, wenn jemand zuhause eine Idee hat, er einfach ein paar Zettelchen mit einer Akkordfolge verteilt, oder vorher einen Ablauf kurz erläutert. Oder ist das schon zu konventionell?


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 Betreff des Beitrags: Re: Making of ....
BeitragVerfasst: 15. Aug 2011, 15:09 
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reverb hat geschrieben:
Damit hätte ich kein Problem in Bezug auf Impro wenn es die Quali in puncto Timing/Tonlage verbessert.
Denn insgesamt ist das Endprodukt immer noch improvisiert weil die Gesamtzusammenstellung nicht festgelegt ist

Die Info hab ich damals von einem Münchner damals selbst bekommen. Nein, keine Drumspur, sondern ein fast fertiger Track.

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 Betreff des Beitrags: Re: Making of ....
BeitragVerfasst: 16. Aug 2011, 02:59 
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reverb hat geschrieben:
Zuviele Köche, die nicht wissen wann sie ihren Löffel mal raushalten sollten.


Ich bin gegen das Aufsplitten (weil ich dann andere Probleme kpmmen sehe), sondern für das Beachten des Konzeptes. Aber macht mal - bin gespannt ...


Hi :)

hmmm, welche Probleme siehst Du da kommen ?
Es wäre doch im Prinzip ähnlich wie eine Session am Stück, nur würden
wahrscheinlich die 2 bzw. 3 Parts durch die Unterschiedliche Besetzung/Klangerzeuger/Musiker
"verschieden" sein, was ja der Vielfalt sicherlich dienlich wäre, oder ?

Also ich finde den grössten Teil der Villa-Tracks sehr gelungen und allen unbeteiligten
Gäste mit denen ich gesprochen habe hat es sehr gut gefallen !! ;)

Vielleicht sollte man, um die Diskussion zu präzisieren langsam auch mal konkret werden:

Welche der Tracks gefallen dem einzelnen ?
Welcher geht so lala... ?
Welcher ist völlig daneben ??

Ich will auch gleich damit anfangen:

Lunar gefällt mir sehr gut, ebenso Appolonia (wobei da die Nasa-samples vielleicht ein bisserl zuuu laut im
Vordergrund stehen), aber vom Grundgerüst ist das doch ein sehr abwechslungsreicher
Track,
Kometenstaub schliesslich ist ziemlich schlüssig, sowohl die Begleitung als auch die Hauptlinie
zieht einem förmlich in den Bann ...

Alle 3 sind recht unterschiedlich und dennoch aus einem Guss :)

Eigentlich driftete es erst im letzten Drittel der Session etwas in die "chaotischere" Richtung,
was mir aber auch im nachinnein nicht negativ in Erinnerung geblieben ist...

LG n-Orb

PS: ist eigentlich das einfügen des "Nachschlag-EK-Lounge # 47-2" auf die Lounge-Seite noch auf der Agenda ?
fänd ich dufte :D

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 Betreff des Beitrags: Re: Making of ....
BeitragVerfasst: 16. Aug 2011, 19:57 
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Bernie hat geschrieben:
Mit jedem Versuch, mal vom üblichen Ge"D"udel auf A oder G auszuweichen, renne ich gegen eine Wand, da hatte ich in letzter Zeit keine Chance, sich mal in einer anderen Tonart durchzusetzen.


Das ist genau ein Aspekt, der mir auch aufgefallen ist. Wie kommt man aus unserem "D" heraus. Wenn mehrere sich in diesem Bereich tummeln (d.h. nur tonales
spielen) hat man als einzelner (ohne vorherige Absprache) keine Chance in eine andere Tonart etc. zu kommen.

Bei der Schleusinger Session gab es Chancen in mehr "jazzige" Gefilde zu kommen (siehe "Forgotten roads") und zwar dann, wenn 1. nur wenige spielten und 2. der "Grundklang" tonal nicht festgelegt war (d.h. mehr Geräuschhaftes, z.B. Rauschen - war das von Dir Frank - Modularsystem ?). Hier hatte ich dann die Chance in ganz andere Tonarten zu gelangen und einige "wilde" Akkordprogressionen zu probieren (Vibraphon in "Forgotten roads"). Ähnliches hatte ich schon mal in einer der ersten Sessions mit Mychl, Bluescreen (dieser "Blue" :shock: -Sound in "Desert Twilight" fasziniert mich noch heute) u.a. gemacht.

Jetzt kann man natürlich sagen, Jazziges gehört nicht in Ambient und warum muss sich der HaDi denn hier so austoben. Aber ich finde es einfach interessanter
nicht immer im gleichen "Bereich" zu bleiben. Es muss natürlich nicht unbedingt was Jazziges sein, vielleicht will ja mal jemand was Pentatonisches oder sonstwas
einbringen? Oder doch immer nur "D" ? Sollten wir mehr absprechen :oops: ?

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 Betreff des Beitrags: Re: Making of ....
BeitragVerfasst: 16. Aug 2011, 20:00 
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Bluescreen hat geschrieben:
Ich könnte mir auch vorstellen, dass, wenn jemand zuhause eine Idee hat, er einfach ein paar Zettelchen mit einer Akkordfolge verteilt, oder vorher einen Ablauf kurz erläutert. Oder ist das schon zu konventionell?


Wär doch auch mal was 8)

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 Betreff des Beitrags: Re: Making of ....
BeitragVerfasst: 16. Aug 2011, 21:09 
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Ich schau/hör mir das gerne mal an. Wo ist die nächste Session?

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 Betreff des Beitrags: Re: Making of ....
BeitragVerfasst: 17. Aug 2011, 02:50 
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Hi :)

ich kann HaDi sehr gut verstehen, und habe mir nochmal ein paar unverbindliche Gedanken
zum grundsätzlichen Ablauf gemacht, die ich gerne an dieser Stelle vorstellen möchte :)

Vielleicht wäre es möglich mal wieder eine private Lounge zu organisieren, in deren
Verlauf man die beteiligten Leute mal Farbe bekennen liese WAS sie denn am liebsten spielen
(also eher Bass/Background, Geräuschhaftes oder Solo/Melodielinien usw.)
und mann dann einfach mal jeweils ne halbe Stunde ausprobiert
was passiert wenn nun 3 oder 4 Leute aus jeweils einem Schwerpunkt
zussammen spielen lässt ...(also einen "Bassisten" einen oder zwei "Melodiker"
und einen oder zwei "Soundfrickler" )

Vielleicht gibts ja auch eh schon Symphatien unter den einzelnen Mitspielern die gerne mal
"unter sich" bleiben möchten...

Wenn das klappen würde könnte man die folgenden Lounges etwa so gestalten:
Als Längenvorgabe könnte man jeweils 1 Stunde ansetzen,
eine erste Gruppe die sich vornehmlich melodisch bewegt,
darauf die 2te eher Experimentell, und als Abschluss zb. rythmisch
oder wie HaDi ansprach "musikalisch anspruchsvoller" ...

Vielleicht wäre es auch eine Idee die Gesamte Truppe zussammen zu lassen,
aber eine ähnliche Einteilung in Phasen vorzugeben,
wenn jemand bei dem einen oder anderen Part mal aussetzten
möchte wäre das ja dann kein Problem, da man in gewisser Weise
"wüsste" das es später für einen wieder intressant werden würde ...

Grundsätzlich glaube ich das es allgemein leichter fällt einem
3 bzw. viergeteiltem Vortrag als Zuhörer zu folgen, bei dem auch
mal ne kurze Verschnaufpause enthalten ist, als "gnadenlos"
3-4 Stunden drauflos zu ballern :mrgreen:
(Mir selbst fehlt ehrlich gesagt auch die Power eine solange Zeit aktiv und kreativ
am Stück zu "arbeiten" - ich bewundere in diesem Zussamenhang oft diejenigen
die das dann auch noch im stehen bewältigen ;) !! )

Das wäre jetzt nur mal als Anregung zu sehen, vielleicht ist ja die eine oder andere Idee
dabei die umsetzbar wäre ...

Sorry für den langen Text :)
liebe Grüsse - n-Orb

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 Betreff des Beitrags: Re: Making of ....
BeitragVerfasst: 17. Aug 2011, 13:47 
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HaDi hat geschrieben:
(dieser "Blue" :shock: -Sound in "Desert Twilight" fasziniert mich noch heute) u.a. gemacht.

Jetzt kann man natürlich sagen, Jazziges gehört nicht in Ambient und warum muss sich der HaDi denn hier so austoben. Aber ich finde es einfach interessanter
nicht immer im gleichen "Bereich" zu bleiben. Es muss natürlich nicht unbedingt was Jazziges sein, vielleicht will ja mal jemand was Pentatonisches oder sonstwas
einbringen? Oder doch immer nur "D" ? Sollten wir mehr absprechen :oops: ?


Es gibt sie also, unsere "Perlen"...

"Desert Twilight" ist ein schönes oder fast ideales Beispiel wie es klingen kann. Habe ich glatt in meinem Mix vergessen. :roll: Über weite Bereiche wird die Stimmung aufrecht erhalten. Ein Solo zu Anfang kann nur dann wirken, wenn sich der Rest zurückhält. Das Stück läuft ruhig aus, insgesamt einfach klasse. Ich würde mir mehr in dieser Art Zusammenspiel wünschen.

Jazz ist ein weiter Begriff :roll: macht aber Sinn :D , wenn der Ambient-Charakter erhalten bleibt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Making of ....
BeitragVerfasst: 28. Dez 2011, 16:22 
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Mal wieder Lust zum Diskutieren?

Lese gerade ein Buch über "Echtzeitmusik" und darin gab es eine Liste mit Fragen, die sich die Musiker dieser Szene gestellt haben. Vielleicht habt ihr ja auch Lust diese Fragen zu beantworten oder neue zu stellen?

1. Bis zu welchem Grad ist diese Musik experimentell?
2. Gibt es vorgefasste Meinungen?
3. Ist die Gruppenkonstellation bereits ein kompositorisches Element?
4. Ist diese Musik nur für Musiker und Spezialisten?
5. Besitzt diese Art von Musik irgendein populäres Potential?
6. Bis zu welchem Grad ist diese Musik improvisiert?
7. Geht es hauptsächlich darum zu lernen, Entscheidungen zu treffen, ohne in der
Lage zu sein, die gegenwärtige Situation vollständig zu analysieren?
8. Swingt es?
9. Ist unsere Musikszene in erster Linie eine Zuflucht für gescheiterte Existenzen und dysfunktionale
Leute?
10. Ist es einfacher zu spielen als nicht zu spielen?
11. Wie lässt sich Stillstand vermeiden?
12. Ist eine Improvisation eine Komposition in Entwicklung?
13. Ist eine nicht-hierarchische Gruppen-Interaktion möglich?

Das ist nur eine kleine Auswahl der Fragen aus diesem Buch. Wer macht den Anfang?

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